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Absolvent*innenfeier

Im September fand die Feier für die Absolvent*innen der Fachakademie in der Anna-Kirche und im Augustanasaal statt.
Absolvent*innenfeier

Neue Kolleg*innen in der Faks

Cathrin Kasper
Neue Kolleg*innen in der Faks
Cathrin Kasper

Mein Name ist Cathrin Kasper und ich war selbst einst Studierende hier an der Fachakademie für Sozialpädagogik. Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin habe ich Soziale Arbeit studiert und anschließend als Sozialpädagogin in der Suchthilfe gearbeitet. 

Meine beiden Kinder, ein Mädchen und ein Junge, sind 6 und 3 Jahre alt.

Nebenbei leite ich Musikgartenkurse und gebe Instrumentalunterricht. Zu meinen größten Hobbies gehört die christliche Pfadfinderarbeit, der ich sehr viel Zeit widme. Nach der Elternzeit starte ich nun wieder ins Berufsleben und freue mich über die Anstellung als Lehrkraft an der Faks. Zu meinen Aufgaben gehört die Praxisbetreuung der Studierenden.

Cathrin Kasper, Sozialpädagogin B.A., Erzieherin, Sept. 2018

Neue Kolleg*innen in der Faks

Johanna Stimpfle
Neue Kolleg*innen in der Faks

Liebe Studierende,

zum neuen Schuljahr lehre ich an der FAKS Musikerziehung im SPS und unterrichte die Instrumente  Gitarre und Saitenspiel.

Im März diesen Jahres habe ich das Studium der Elementaren Musikpädagogik mit klassischer Gitarre an der Hochschule für Musik in Würzburg mit dem "Bachelor of Music" abgeschlossen und war zu dieser Zeit bereits an der Sing- und Musikschule Lohr a. Main als Musikpädagogin angestellt. Dort musizierte ich in verschiedenen Unterrichtsangeboten mit Kindern in Kindertagesstätten und in Grundschulen. Erfahrungen im Anleiten und Konzipieren von Fortbildungskursen für Erzieher und Erzieherinnen habe ich im Rahmen meines Studiums erworben, die ich in meiner Lehrtätigkeit an der FAKS einbringen kann.

In meinem Unterricht möchte ich Ihnen mein musikpädagogisches, praxisorientiertes Wissen, das sich ständig in meiner musikpädagogischen Arbeit erweitert, ebenso wie die Begeisterung für das Musizieren in Ihrem Beruf, weitergeben und Sie auf Ihrem Weg der Ausbildung begleiten.

Auf ein gelungenes Schuljahr!

Johanna Stimpfle Oktober 2018

Neue Kolleg*innen in der Faks

Stefan Hattler
Neue Kolleg*innen in der Faks
S. Hattler

Liebe Studierende,

seit diesem Schuljahr unterrichte ich an der FAKS Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung im SPS 1 und bin in der Praxisbetreuung in allen Stationen der Ausbildung aktiv.

Ich habe 2010 meinen Abschluss zum staatlich anerkannten Erzieher an der FAKS in Krumbach gemacht und war seit dieser Zeit bei der Stadt Augsburg im Fachbereich Kommunale Jugendarbeit und Ferien angestellt und dort u.a. im Rahmen des „Tschamp Ferienprogramms“ tätig. Dort habe ich auch 2009 mein BP erfolgreich abgeschlossen.

Zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit gehört(e) die geschlechtsspezifische Jungenarbeit, die mich in meinem beruflichen Handeln seit meiner Ausbildung beschäftigt und begleitet.

Durch die Ausbildung der ehrenamtlichen Betreuer und die vielen Workshops, auch hier an der FAKS, und Elternkurse zu Jungenarbeit und zum „Zustand Jungseltern“ entwickelte sich die Überzeugung, dass ich beruflich stärker im Bereich der Ausbildung Fuß fassen will.

Im Jahr 2014 haben ich ein berufsbegleitendes Studium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Kempten begonnen, bereits mit dem Hintergedanken mittelfristig eine Anstellung als Lehrer / Dozent an einer FAKS zu erhalten.

Dass dies nun bereits kurz nach meinem Abschluss im Juni 2018 geklappt hat, freut mich persönlich sehr, insbesondere, da es sich dabei um die FAKS des diako handelt, wo ich mich bereits als Referent sehr wohl gefühlt und die Atmosphäre als sehr wertschätzend wahrgenommen habe. 

Ich freue mich zum einen auf die neue Herausforderung, v.a. aber darauf, Sie auf Ihrem Weg zu einem spannenden und abwechslungsreichen Beruf begleiten zu können und bin sehr motiviert, dass ich Ihnen mein Wissen, meine Erfahrungen und die Freude an diesem Beruf vermitteln darf.  

Ich wünsche uns allen einen guten Start ins neue Schuljahr.

 

Stefan Hattler, Sep.2018

Schule ohne Rassismus - Europa ohne Rassismus

Auf der Suche nach Werten: Hatte der Skeptiker Recht?

Erst war ich skeptisch. Als das Vorhaben „Schule ohne Rassismus“ angekündigt wurde, schrieb ich einen skeptischen Beitrag in unsere Wandzeitung. Die langwierige Unterschriftensammlung, die bisher erfolglose Suche nach einer Patenschaft, die wenig begeisterte Durchführung des Antirassismus-Aktionstages im letzten Jahr schienen mir Skeptiker Recht zu geben. Und doch hatte ich Unrecht. Das Vorhaben war richtig und erweist sich gerade jetzt als richtig.

Heute ist in der Süddeutschen Zeitung eine Karrikatur von Wolfgang Horsch. Man sieht die Bundeskanzlerin Merkel und den französischen Präsidenten Macron klein und verloren vor einer riesigen Maschine stehen. Sie starren fassungslos auf das wilde Durcheinander von zusammengestürzten, zerbrochenen, völlig derangierten Zahnrädern. Nichts greift mehr ineinander, das Chaos scheint nicht mehr zu bewältigen, eine einzelne Reparatur erscheint sinnlos. Dem Präsidenten entfährt ein „Mon dieu!“ „Europa“ ist auf eine große Zahnradscheibe im Trümmerhaufen geschrieben. 

Die europäischen Werte, die Standarts der Humanität, der Zivilisation, der Verlässlichkeit und der Vernunft, die der Westen nach dem Zweiten Weltkrieg in langen Suchbewegungen mühsam errungen hatte und die Europa sich als scheinbar selbstverständliche Lebens- und Staatsgrundlage gesetzt hatte, werden nun von vielen plötzlich wieder in Frage gestellt. 

Deshalb ist es jetzt bitter nötig, dass die vernünftigen Menschen laut werden, dass wir uns zu Wort melden, dass wir auf die Straße und in die Politik gehen und Widerspruch einlegen. Dass wir für diese europäischen Werte eintreten, dass wir zeigen, es gibt uns noch. Uns, die wir Menschlichkeit, Inklusion, Hilfe für weniger Privilegierte und Unterstützung für Schwächere für selbstverständlich halten.

Und das führt mich zurück zur „Schule ohne Rassismus“. Ein solcher Titel ist eben keine Belohnung für gutes Verhalten. Auch wir sind nicht frei von Vorurteilen, Abgrenzungsängsten, Selbstgerechtigkeit, Trägheit und vielen solchen Wegbereitern von alltäglichem „Rassismus“. Insofern kann dieser Titel nicht auf die Schnelle einmal errungen und dann besessen werden. Der Titel ist eine Aufgabe, er erfordert ständige Arbeit, ständiges Anstoßen, ständige Öffentlichkeitsarbeit, nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Paten, anhaltende Durchführung von Aktionen im Unterricht und im Schulleben: nichts Einfach-mal-schnell-zu-Machendes. Da kann man eben nicht mal schnell Unterschriften sammeln, mal kurz eine Patenschaft abschließen mit irgendjemandem, mal kurz einen Antirassismustag von irgendwelchen zwangsverpflichteten Lehrkräften durchführen lassen. „Schule ohne Rassismus“ ist anstrengend, muss ständig neu gedacht, weitergeschoben werden.

Aber darin liegt die Chance! Lasst uns den „Schule ohne Rassismus“-Prozess weiterführen! Lehrerinnen, SMV, Studierende, in der Fachakademie und in den Pflegeschulen! Denn dieser Prozess ist auch eine öffentliche Willensbekundung unseres Schulzentrums für die europäischen Werte. Und das brauchen wir. Gerade jetzt!

Christoph Mößbauer, 21.6.2018

Auslandspraktikum in Brasov, Rumänien

Vom 02.10.2017 bis zum 06.11.2017 hatten wir, Katrin Rausch und Petra Sonnleitner aus dem Kurs 2C, die Chance, ein fünfwöchiges Auslandspraktikum in Rumänien zu absolvieren. Da unsere Eltern ursprünglich aus Siebenbürgen kommen, war das unsere Motivation, um einen Eindruck in die Arbeit einer KiTa in Rumänien zu gewinnen.
Auslandspraktikum in Brasov, Rumänien
Freizeit während des Praktikums

Arbeit in der Einrichtung:

Wir verbrachten die fünf Wochen in der Einrichtung „Bimbi & Maja“, in der es eine Krippengruppe, eine Kindergartengruppe und vier Hortgruppen gibt. Vormittags waren wir im Kindergarten tätig und nachmittags unterstützten wir die Hortkinder bei ihren Hausaufgaben. Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag darauf, den Kindern bei den Deutsch-Hausaufgaben zu helfen und im Kindergarten mit den Kindern Deutsch zu sprechen. Es war anfangs schwer, da die Kinder noch nicht gut Deutsch sprechen konnten und sehr schüchtern waren. Wir eigneten uns einige Hauptbegriffe auf Rumänisch an, um uns vor allem mit den Krippenkindern verständigen zu können. Mit der Zeit gewöhnten sich die Kinder an uns und trauten sich immer mehr, mit uns Deutsch zu sprechen. Dass die deutsche Sprache einen hohen Stellenwert in Rumänien hat, merkten wir auch daran, dass Lieder, Geschichten und Angebote auf Deutsch stattfanden. Wir passten unsere Praxisbesuche dem Thema der Gruppe und dem Sprachniveau der Kinder an. Dies stellte sich als gut machbar heraus und die Praxisbesuche verliefen sehr gut. Unsere Anleitung Ioana Ciulei bewertete unsere Angebote und unterstützte uns in vielerlei Hinsicht. Sie holte uns oftmals mit dem Auto ab, führte uns in der Stadt etwas herum und organisierte benötigtes Material. Auch in finanzieller Hinsicht unterstützte sie uns großzügig, denn wir wohnten fünf Wochen in einer Pension, die von ihr gesponsert wurde und sie stellte uns ein Monatsticket für öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Unsere Arbeitszeiten gingen von 08:00 – 17:00 Uhr, wie meist in Deutschland auch. Zudem erhielten wir Frühstück in der Pension und in der Einrichtung warmes Mittagessen. Unser Team stellte sich aus Frauen zusammen und einige von ihnen sprachen auch gut Deutsch, so dass wir uns mit ihnen gut verständigen und Fragen klären konnten.

Freizeit:

Trotz des Praktikums und der Arbeit kam die Freizeit nicht zu kurz. Wir wollten uns mit dem Land und der Stadt Brasov auseinandersetzen und planten einige Ausflüge. Jede Woche durften wir uns einen Vormittag oder Nachmittag aussuchen, an dem wir frei hatten. Zudem hatten wir natürlich auch das Wochenende für Freizeitaktivitäten und Entspannung. Brasov ist eine sehr schöne und moderne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Wir besuchten beispielsweise die Schwarze Kirche, wanderten hoch auf den Berg Tâmpa (Zinne), machten einen Tagesausflug in die Poiana Brasov (Schulerau), fuhren in ein Bärenreservat in der Nachbarstadt, gingen Shoppen in einem Einkaufszentrum und besuchten das Schloss Dracula in Bran. Es war sehr viel Abwechslung geboten. In unserer Pension hatten wir WLAN-Zugang und konnten so Kontakt mit unseren Familien und Freunden halten. Wir konnten zu unserm Vorteil flexibel mit Bus und Taxi fahren, da die Preise sehr niedrig sind. Auch Lebensmittel sind günstiger als in Deutschland und wir kamen in den fünf Wochen gut mit unserem Geld zurecht. Es gibt auch überall Banken, in denen man Geld wechseln kann. Rumänien ist bekannt für seine schöne Landschaft und da Brasov von Bergen umgeben ist, sorgt dies für eine natürliche Atmosphäre und frische Luft. Auch mit den Kindern unternahmen wir viel im Freien, wie zum Beispiel einen Ausflug in den Eichenwald.

Fazit:

Das Auslandspraktikum ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Es war die längste Zeit, die wir von zu Hause weg waren und wir bereuen es keinesfalls. Wir hatten viel Spaß in der Arbeit, denn das Team war sehr humorvoll und hilfsbereit. Auch die Kinder schenkten uns immer mehr Vertrauen. Es lassen sich einige Unterschiede zur Arbeit in Deutschland finden. Wir konnten aber viel lernen und einiges mitnehmen auf den Weg in der fortlaufenden Ausbildung. Zudem mussten wir uns in einem fremden Land, in dem wir die Sprache nicht beherrschen, zurechtfinden. Im Vorfeld waren einige organisatorische Details zu erledigen, die uns in unserer Selbstständigkeit stärkten. Allgemein mussten wir finanzielle Belange berücksichtigen und auch Praxisbesuche und Ausflüge eigenständig planen. Wir zeigten unsere Fähigkeiten in der Praxis und lernten uns durchzusetzen. Dadurch sind wir auch in unserer Persönlichkeit und Stärke gewachsen. Die Teamfähigkeit war auch eine wichtige Kompetenz, da wir in der Arbeit und in der Freizeit als Team gut zusammen gearbeitet haben.

Petra Sonnleitner, Kurs 2 C

Unvergessliche (Berufs-)Erfahrungen in Europa

Eine Studierende berichtet von Prag, wo sie ihr Blockpraktikum im ersten Kurs ableisten durfte.
Unvergessliche (Berufs-)Erfahrungen in Europa

Hallo,

Ich bin Vanessa und ich war in meinem ersten Blockpraktikum in Prag und möchte euch gerne davon erzählen. 

Ich bin am 17.01.2018 mit dem Zug und dem Bus nach Prag gereist. Dort wurde ich schon herzlich von der Leitung des Kindergartens erwartet. Sie half mir beim Kauf des Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel und brachte mich anschließend an meine Unterkunft. 

Am nächsten Tag begann mein Arbeitstag um 08:00. Dort warteten die Kolleginnen schon auf mich und zeigten mir die Einrichtung. Ich war erstaunt, dass alle so gut Deutsch sprachen und ich mich mit ihnen so gut verständigen konnte. Nach und nach kamen die Kinder, die auch erstaunlich gut Deutsch sprachen.

Ich arbeitete mit meiner Anleitung mit den Vorschulkindern zusammen. Dies war die Schwalbengruppe mit 8 Kindern. Ich beobachtete sehr viel und baute nach kurzer Zeit eine gute Beziehung zu den Kindern auf. Der Tagesablauf ist sehr strukturiert. Der Tag beginnt bei allen Kindern in der Kükengruppe. Das ist die Krippengruppe der Einrichtung. Kurz vor 09:00 Uhr geht jede Erzieherin dann mit den Kindern in ihre Gruppe. Insgesamt gibt es in dem Kindergarten drei Gruppen: Die Küken (1,5- 3 Jahre), Enten (3-5 Jahre) und die Schwalben (5-6 Jahre). Um 09:00 beginnt für die Kinder der Morgenkreis. Dieser ist vormittags auf Deutsch. Nachmittags dagegen findet er nach der Brotzeit auf Tschechisch statt. Nach dem Frühstück hatten die Kinder Zeit, um zu spielen. Dies war allerdings nur eine Stunde und in dieser Zeit musste täglich noch gebastelt werden. Um 11:00 Uhr gingen wir jeden Tag, egal bei welchem Wetter in den Garten. Mittags um 12:00 gab es für die Kinder eine warme Suppe und ein Mittagessen. Anschließend sollten die Kinder ihre Zähne putzen und bekamen eine tschechische Geschichte vorgelesen. Jeden Nachmittag hatten die Kinder verschiedene Projekte wie Kochen oder Experimentieren. Um 15:00 Uhr hatte ich jeden Tag Feierabend und konnte dann die Zeit nutzen, um Prag zu erkundigen.

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Prag ist eine wunderschöne Stadt, man kann dort sehr viel sehen und viel erleben. Bei schönem Wetter sollte man auf jeden Fall zur Burg hinauf laufen. Von dort aus hat man eine Aussicht über ganz Prag. Zur jeder vollen Stunde  wechseln die Wachen, die vor der Burg stehen, ihren Platz. Dieses Spektakel sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben. Zu dem Eingang der Burg sollte man keinen großen Rucksack mitnehmen, da man davor durchsucht wird. Man fühlt sich dort ähnlich wie am Flughafen. In der Nähe der Burg befindet sich das goldene Gässchen. Man kann sich überlegen, ob einem persönlich die frühere Zeit am Herzen liegt. Ich persönlich fand es sehr interessant, die alten Kerker und Foltergeräte zu sehen, doch die ganzen anderen Sachen haben mich eher weniger interessiert. Für den Preis hatte ich mir mehr erhofft. Ein Highlight war der Turm “Petrin.“ Auch von diesem Touristenpunkt hat man eine fantastische Aussicht über Prag. Wenn man mal entspannen will, kann man dies am besten, wenn man ein paar Schritte an der Moldau entlang läuft. 

Das Essen in Prag ist sehr lecker und meistens auch günstig. Man sollte nur aufpassen, wo man isst. Ich hatte einmal das Pech und habe eine Suppe gegessen, die umgerechnet 8€ gekostet hat. Im Normalfall bekommst du  ein Drei-Gänge-Menü für ca. 15€. Auf jeden Fall probieren müsst ihr die verschiedenen Kuchen und das Gericht “svickova.“ Das schmeckt sehr lecker und man kann nie genug davon essen.

Natürlich kann man noch vieles mehr von der Stadt sehen. Reist nach Prag und macht euch selber ein Bild davon. Ich konnte in dem Monat viel Neues lernen und alle Seiten von Prag erkunden. Die Erfahrung, die ich dort gesammelt habe, kann mir keiner nehmen. Ich würde es jederzeit wieder machen und fand die Zeit total schön. 

Falls ihr Fragen habt, kommt gerne auf mich zu.

Liebe Grüße

Vanessa Keller ( Kurs 1c)

Ehemalige zu Besuch

Wie jedes Jahr waren auch in diesem Jahr ehemalige Studierende zu Besuch in der Fachakademie.
Ehemalige zu Besuch

Erinnern bedeutet, das Vergangene in neue Farben einzutauchen.

Georg-Wilhelm Exler

  

Ehemalige Absolventen der faks

„Familienbücher“ - Ausstellung der Studierenden

Selbstgemachte Bücher von Studierenden der Fachakademie sind zur Zeit in der Buchhandlung Pustet ausgestellt.
„Familienbücher“ - Ausstellung der Studierenden

Die ersten Kurse hatte dieses Jahr anlässlich der Ausstellung „Alles Familie“ in der Fachakademie ein besonderes Thema im Fach Werkpädagogik. Die Studierenden sollten ein Buch zu diesem Thema gestalten, das auch in der Praxis verwendbar wäre. Es entstanden unterschiedlichste Bücher zu verschiedenen „Familienthemen“: Patchworkfamilien, Geschwisterbeziehungen, Erlebnisse und Ereignisse, gleichgeschlechtliche Beziehungen, Flucht, Kultur, Familienbild.

Einige dieser sehr persönlichen und individuellen Bücher sind derzeit in der Buchhandlung Pustet in Augsburg ausgestellt. 

Vielen Dank für die Unterstützung an Frau Völlger, die es ermöglicht hat, dass die Arbeit, die in jedes einzelne Buch gesteckt wurde, auf diese Weise noch einmal gewürdigt wird.

Angelika Albrecht-Schaffer, 25.3.2018

Selbstorganisiertes Lernen

Eine zentrale Lernform an unserer Fachakademie
Selbstorganisiertes Lernen

Welche Ziele verfolgt das selbstorganisierte Lernen?

  • Stärkung der individuellen Selbstständigkeit durch den systematischen Aufbau von Methoden- und Lernkompetenzen.
  • Schaffung einer sozialen Lernstruktur durch den zielorientierten Wechsel von kooperativen und individuellen Lernphasen.
  • Vermittlung soliden Fachwissens. 
  • Erhöhung der (Selbst-)Verantwortung für das eigene Lernen.
  • Projektkompetenz im Rahmen von Themen- und Lernfelder.
  • Erwerb von Handlungskompetenz (Fähigkeit aufgabengemäß, zielgerichtet, situationsbedingt und verantwortungsbewusst Aufgaben und Probleme zu lösen. Das kann allein oder in einem Team geschehen).

 

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Individuelles Lernen - eigenes Tempo – Thema der Wahl – Raum der Wahl

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Wie läuft selbstorganisiertes Lernen ab?

  • Jede/r Studierende erhält vom Lernbegleiter individuell erstellte Lern- und Begleitmaterialien,
    z.B. zu folgenden Themen: Aggression, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Ängste, sozial unsicheres Verhalten und Trauma.
  • Das Lern- und Begleitmaterial beinhaltet Fachtexte, Filme, Internetrecherchen, Fachzeitschriften, Expertenbesuche, Nachfühlübungen, Rollenspielen und v.a.m.
  • Jede/r Studierende erhält genaue Handlungsanweisungen zum Umgang mit den Lern- und Begleitmaterialien und erstellt dazu Mindmaps, strukturierte Textzusammenfassungen, Grafiken, Interviews, Filmrezensionen, Reflexionen, persönliche Stellungnahmen u.v.a.m.
  • Innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens, z.B. im Rahmen einer Doppelstunde, arbeitet jede/r Studierende individuell in seinem Tempo am Thema seiner Wahl im Raum seiner Wahl.

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Studierende haben das Ziel, selbstorganisiert zu lernen,
dann erreicht, wenn

  • sie eine ganze Themeneinheit selbstverantwortlich und eigenständig erfolgreich bearbeiten können.
  • der zur Bearbeitung erforderliche Zeitraum über einige Unterrichtsstunden bis hin zu mehreren Wochen dauert.
  • die Lehrkräfte die von den Studierenden organisierten Arbeits- und Lernprozesse nur noch beraten und begleiten.

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 Raphaela Ohlenforst, 20.3.2018

„Kochen mit Kindern und Jugendlichen - gesund, ökologisch und lecker“ im Annakolleg

Berichte aus dem Schulalltag: Anna Ulrich berichtet von einem Workshop einer Tagung der Berufspraktikant*innen.
„Kochen mit Kindern und Jugendlichen -  gesund, ökologisch und lecker“ im Annakolleg

Mit diesem vielversprechenden Titel warb der zur Auswahl stehende Workshop von Herrn Rehbinder im Rahmen der dritten Seminartagung, der mit mir als 15. eingeschriebener Teilnehmerin zügig „ausgebucht“ war. 

Die Exkursion zum sozialpädagogischen Internat Annakolleg in Augsburg war mit seinen praktischen Elementen und wertvollen theoretischen Erkenntnissen eine gelungene Abwechslung zum normalen Schultag.

Kochen im Annakolleg

Unter Aufsicht des authentischen Küchenchefs Herrn Winzinger durften wir bei der Zubereitung des Mittagessens für die Internatsschüler aktiv mitwirken. 

Aufgeteilt in drei Kleingruppen schienen alle Spaß an ihren Aufgaben zu haben: das Gemüse für ein vegetarisches Gulasch zu schneiden und anzubraten, die Nachspeise aus Obstsalat und Quark herzustellen sowie haufenweise Semmelknödel für ca. 120 Esser zu formen. 

Kochen im Annakolleg

Das finale Abschmecken erforderte Mut. Uns wurde aufgetragen, verfeinernde Produkte (Apfelsaft, Zitrone, Gewürze) zu verwenden, um in jeder Speise möglichst alle fünf Geschmacksrichtungen süß, salzig, umami, sauer und bitter anzuregen. Die anfängliche Verunsicherung gegenüber dieser neuen Verantwortung sprang dann recht schnell in Experimentierfreude über. 

Kochen im Annakolleg

Nach einer kleinen Hausführung durch die Internatsleiterin Frau Jekeli folgte nun der Geschmackstest. In gemütlicher Runde durften auch wir dem Mittagessen um zwölf Uhr beiwohnen. Das Essen überzeugte nicht nur mit seinem Geschmack, sondern darüberhinaus auch mit dem Hintergrundwissen, dass der Tellerinhalt ausschließlich regionale, saisonale und biologische Produkte aufwies. Mit dem seit 10 Jahren verantwortlichen Küchenchef gehören Fertigprodukte und künstliche Geschmacksverstärker nämlich der Vergangenheit an.

Kochen im Annakolleg

Zum Erfolgskonzept des Küchenchefs gehört sicherlich auch seine schülernahe und menschliche Art. So ist ihm der persönliche Austausch mit den Schülern am Frühstückstisch ein Anliegen. Er integriert Wünsche in den Speiseplan und freut sich über freiwillige Helfer in seiner Küche. 

Kochen im Annakolleg

Der Workshop-Titel hat mit seinen Adjektiven „gesund, ökologisch und lecker“ nicht zu viel versprochen und auch den Praxistest bestanden ☺ 

 

Anna Ulrich (Berufspraktikantin Seminargruppe 1)

 

Kreativ – bewegt – spielerisch

Schon vor dem Gebäude fallen die bemalten Steine als farbige Tupfer und steinerne Wegweiser mit symbolischen Hinweisen auf die Ausbildungsrichtungen im Schulzentrum im Grau auf.
Kreativ – bewegt – spielerisch

Was passiert, wenn sich die Fächer Mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung, Werkpädagogik und Spiel zusammentun, lässt ich seit Anfang Januar rund um das Schulzentrum entdecken. 

Gestaltung der Umwelt ist einerseits ein persönlicher Ausdruck, andererseits eine Form der Öffentlichkeitsarbeit mit der wichtigen Frage, wie wir uns präsentieren. 

 Kreativ bewegt spielerisch

Kreativ haben die Studierenden die Aufgabenstellungen umgesetzt. Viele Ideen wurden hin und her bewegt, verworfen und neu gedacht. Mit vielfältigem, teils ungewöhnlichem Material wurde gespielt. Einen ganzen Nachmittag lang wurde an verschiedenen Stellen im und um das Haus  mit viel Freude und Konzentration  gearbeitet und gestaltet. 

Schon vor dem Gebäude fallen die bemalten Steine als farbige Tupfer und steinerne Wegweiser mit symbolischen Hinweisen auf die Ausbildungsrichtungen im Schulzentrum im Grau auf. 

Wer durch das Haus geht, entdeckt eine - fast - perfekte Murmelbahn vom 3. Stock bis in das Untergeschoss. Herzliche Einladung zum Spiel mit der Kugel! 

Hinter dem Haus klingt  und glitzert es zwischen den Ästen und Zweigen. Klangspiele und Spiegelndes wurden hier aufgehängt. Hier dürfen Klänge ausprobiert werden. 

Kreativ bewegt spielerisch

Im Eck hat die Hausspinne „Thekla“ eine Heimat in einem großen Netz gefunden und wird von den Kindern der angrenzenden Tagesstätte bewundert. 

Überrascht einfach, aber sehr wirkungsvoll die Windräder aus Plastikflaschen. 

Ein Blickfang sind die mit Stoff gemalten Bilder in den Zäunen mit dem klaren Hinweis auf die Gestalter und Gestalterinnen der Fachakademie.

Elegant bemalte Kisten werden noch mit diversen Materialien zur Wahrnehmung bestückt und sollen dann im Eingangsbereich zum Fühlen und Ertasten einladen. 

Spannend war für viele die Erfahrung, dass die Realisierung so mancher tollen Idee ihre Tücken hat. Doch Flexibilität und die Suche nach Alternativen führten dann doch zur erfolgreichen Umsetzung.  

Es bleibt zu hoffen, dass die Kunstwerke eine längere Lebensdauer haben, mindestens jedoch bis zum Tag der Offenen Tür am 3. März. 

Und darüber hinaus eine Anregung für die Praxis sind. 

 Kreativ bewegt spielerisch

A. Albrecht-Schaffer

Job suchen - Ausbildung finden

Die Fachakademie präsentiert sich auf Jobbörsen: Noch Ausbildungsplätze frei!
Job suchen - Ausbildung finden

02.02.18, 10.00 - 16.00 Uhr Gezial-Jobbörse in der Kongresshalle Augsburg

23.02.18,  10.00 -12.30 Uhr STEREOTON JOBINFOBÖRSE in der Stadthalle Neusäß

24.02.18, 8.00 – 15.00 Uhr, Fit for Job – Jobbörse in der Messehalle Augsburg

 

Für den direkten Einstieg von Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern in die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher sind noch Plätze frei.

Erzähl mal!

Ein Märchennachmittag im Advent
Erzähl mal!

Dann, wenn es draußen dunkel wird, wenn es auf Weihnachten zugehen, wenn alle Klausuren geschrieben sind, wenn die Studierenden eigentlich die Ferien herbeisehnen, dann ist es schwer noch Unterrichtsinhalte zu finden, die begeistern und jeder noch gerne aktiv mitmacht.

So kam es zu einem Märchennachmittag für die ersten Kurse am letzten Dienstag vor den Weihnachtsferien. Alle haben zu seinem Gelingen und einer angenehmen Atmosphäre beigetragen. 

Er begann adventlich mit Punsch und Plätzchen und dem Impuls in kleinen Tischgruppen in eigenen Märchenerinnerungen zu schwelgen und diese auszutauschen. 

Vier Beiträge aus dem Unterricht „Geschichten spielen, erzählen und gestalten“ zeigten wie phantasievoll und kreativ mit Papier, Tüchern oder Gegenständen erzählt werden kann. 

Dann lauschten alle der Märchenerzählerin Margret Horsche und der Geschichte „Die drei kleinen Schweinchen“. Sie gab den Studierenden hilfreiche Tipps für das freie Erzählen von Märchen, Mut zu haben, eigene Worte zu finden, nicht auf einer Vorlage zu spicken und wiederkehrende Formeln/ Sätze im Original zu verwenden. Wer sich beim Erzählen bildlich die Geschichte vorstellt, kann sie sich auch besser merken. 

Diese Hinweise konnten die Studierenden gleich anhand des Märchens „Fundevogel“ ausprobieren. Einige waren mutig, diese Geschichte in Abschnitten frei zu erzählen. 

Zum Abschluss lauschten alle gebannt Fr. Horsche als sie „Schneewittchen“ in der Version von Bechstein erzählte. 

Ein schöner Nachmittag, der die Freude am Märchen (erzählen) geweckt hat. 

A. Albrecht-Schaffer (Jan. 2018)

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Voneinander lernen – miteinander feiern

Studierende der Fachakademie des diako, die Hortkinder der Kinderwelt Mering und die Senioren und Seniorinnen des Pflegezentrums St. Agnes in Mering feierten gemeinsam.
Voneinander lernen – miteinander feiern

Ein gemeinsames Projekt mit Jung und Alt geht nach vier Wochen zu Ende. Studierende der Evangelischen Fachakademie für Sozialpädagogik in Augsburg, die Hortkinder der Kinderwelt Mering und die Senioren und Seniorinnen des Pflegezentrums St. Agnes in Mering feierten den Abschluss gemeinsam am 08.12.2017 mit einem gemütlichen Zusammensein.

Im Rahmen ihrer Ausbildung hatten sich die angehenden ErzieherInnen mit den Hortkindern der Kinderwelt überlegt, wie sie gemeinsam mit den Senioren und Seniorinnen einen schönen Nachmittag verbringen können. Unter dem Motto „voneinander lernen und miteinander feiern“ hatten die Hortkinder viele tolle Ideen für die gemeinsame Zeit. In einer Kinderkonferenz stimmten die Hortkinder über die zahlreichen Ideen ab und hatten zum Schluss eine klare Entscheidung: es soll gemeinsam Plätzchen gebacken und Weihnachtsschmuck gebastelt werden. Gesagt, getan wurde noch die Plätzchensorte festgelegt und eine Woche später mit den Kindern der Plätzchenteig in der Kinderwelt zubereitet, den sie dann in das Pflegezentrum mitnahmen.

Im Aufenthaltsraum trafen sich dann am Freitagnachmittag die Studierenden, Hortkinder und alle Interessierten des Pflegezentrums. Fleißig wurden die Plätzchen ausgestochen und ein großer Tannenbaum mit ganz viel Weihnachtsschmuck gebastelt. Nach dem die Plätzchen abgekühlt waren, wurden sie noch mit Marmelade bestrichen und zusammengesetzt und kurz darauf schon mit einer leckeren Tasse Kinderpunsch vernascht. In stimmungsvoller Atmosphäre haben Jung und Alt Weihnachtslieder zusammen gesungen und zum guten Schluss wurden die Kinder noch mit einer Nikolaustüte überrascht. 

Die Leitung der Kinderwelt Mering Franziska Wachter und der Leiter des Pflegezentrums St. Agnes Klaus Mayinger bedankten sich bei den Hortkindern und den Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik für den erfolgreichen Nachmittag und freuen sich auf viele weitere gemeinsame Aktionen in Mering.

Franziska Wachter (geb. Hög)

 

alt und jung feiern gemeinsam

 

Einrichtungsleitung

Kinderwelt Mering

Kanalstr.1

86415 Mering

Tel: 08233-8466250

www.kinderwelt-mering.de

 

Weihnachten im Schuhkarton

Eine Aktion der SMV der Fachakademie vor Weihnachten
Weihnachten im Schuhkarton

 

Viele helfende Hände und noch mehr Spender haben dieses Jahr dazu beigetragen, dass 33 Schuhkartons(!) gepackt werden konnten und somit an Weihnachten 33 Kinder mit einem gefüllten Weihnachts-Schuhkarton beschenkt werden! Dafür nochmals vielen Dank! Im Folgenden bekommen Sie einen kleinen Einblick in die Entstehung der Geschenkchen der Hoffnung.

Studierende beim Verpacken

Als Erstes mussten die 33 gespendeten Schuhkartons einzeln in schönes Geschenkpapier eingewickelt werden, sodass sie, sowohl von Außen, als auch von Innen den Kindern Freude bereiten. Währenddessen wurde ein Großeinkauf in der Drogerie und in Lebensmittelgeschäften gemacht, wo wir von vielen Außenstehenden mit großen Augen angeschaut wurden. Die Fließbänder waren übervoll – nur mit unseren Einkäufen! ☺

 Einkauf für die Schuhkartons

Zurück in der Fachakademie wurden bei Musik, Muffins, Getränken und guter Laune die Schuhkartons befüllt. Zahnbürsten, Malblöcke und Stifte, selbstgestrickte Mützen, Taschentücher, Seifen und weitere Hygieneartikel, Büchlein und kleine Leckereien fanden alle ihren Platz in den Schuhkartons, die dann noch beschriftet werden mussten. Nach einem letzten Kontrolldurchgang, ob auch jeder Schuhkarton gut befüllt ist, konnten die Kartons in die Autos verladen werden. Zwei Autos wurden voll beladen und konnten die Päckchen zu ihrer nächsten Station auf ihrem weiten Weg zu einem bedürftigen Kind bringen.

Studierende beim Verladen der Schuhkartons

Sehr zufrieden und voller Stolz konnten die 33 Päckchen in Neusäß bei einer Abgabestelle abgegeben werden und die nächste Aktion im kommenden Jahr wurde schon ins Auge gefasst, um weiteren Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.

 

In diesem Sinne, gesegnete Weihnachten uns Allen!

 

Steffi Buhn, Kurs 1B

SMV Mitglied

 

Stolz auf Geleistetes

Die Berufspraktikantinnen stellten bei einem Empfang in der Mensa des Schulzentrums ihre Facharbeiten vor.
Stolz auf Geleistetes

Dieses Jahr wollten wir neue Wege gehen. Die fünf BP-Gruppen luden zur Vorstellung ihrer Facharbeiten in die Fachakademie ein. An zwei Abenden präsentierten die Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten  von Frau Schumacher, Frau Albrecht-Schaffer, Frau Lojewski-Mittag, Frau Appel, Frau März und Frau Fiedler die Arbeiten in verschiedenen Räumen.

 

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Die Gruppe von Frau März und Frau Fiedler stellte in der Mensa des Schulzentrums aus und lud Anleiter, Eltern, Freundinnen und die Lehrerkollegen dazu ein. Auf Tischen waren die Arbeiten jeweils passend visualisiert und präsentiert. Stolz berichteten die Autorinnen von ihrer Arbeit und erzählten den Besuchern und Besucherinnen zum Beispiel von Sprachprojekten mit Kindern, von ihren Projekten im Wald oder zur Förderung der Gefühlswahrnehmung.

 

 

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Vorstellung der Facharbeiten in der Mensa

Politik in der Pause - ein politisches Event von Studierenden zum Bundestagswahlkampf

Am Freitag trafen “zufällig” in der Pause Parteien aufeinander und diskutierten Positionen zur Familienpolitik
Politik in der Pause - ein politisches Event von Studierenden zum Bundestagswahlkampf

 

Allzu groß war die Gruppe der Studierenden nicht, die da war. Viele drängten sich schleunigst vorbei, als sie, aus dem Aufzug heraustretend, überraschend auf die Versammlung trafen. Die Umherstehenden versuchten sie aufzuhalten, sie sollten doch dableiben, zuhören, hier ginge es doch um Politik! Aber dieses Wort scheint so abschreckend zu sein, dass die Vorbeigehenden sich schnell losrissen: Muss noch was essen, muss mein Referat vorbereiten, hab jetzt keine Zeit

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Politik in der Pause

Eine Gruppe von Studierenden hatte eine Idee: Konfrontiert mit der Frage, welche Partei sie denn im Herbst bei der Bundestagswahl wählen sollten, was denn deren Programme seien und wo die Unterschiede lägen, wollten sie sich informieren. Und sie wollten mit anderen in Gespräch kommen. So entwickelten sie zusammen mit Herrn Mößbauer in der "Übung zur politischen Bildung" die Idee zur "Politik in der Pause". In zehnminütigen Aktionen wollten sie ein Blitzlicht auf die Positionen von CDU/CSU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, die Linke und der AFD und NPD werfen. 

Am vergangenen Freitag war die Familienpolitik dran. 

Die Studierenden informierten sich und stellten die Positionen der Parteien als Thesen zusammen. Und dann trafen am Freitag in der ersten Pause “zufällig” Vertreterinnen der Parteien im Treppenaufgang zusammen und konfrontierten sich und die Zuschauerinnen mit Parteiaussagen zur Familie. Natürlich kritisch, Studierende denken mit. Und so machten sie auch auf Widersprüche aufmerksam zwischen unterschiedlichen Aussagen zum Beispiel der AFD zur Familie. 

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Mit dem Event versuchten die Politikinteressierten auch andere Studierende neugierig auf den Wahlkampf zu machen. Leider waren nur relativ wenige Zuhörerinnen da. Es bleibt zu hoffen, dass im Herbst bei der Wahl nicht so viele “anderes machen müssen”.

Mößbauer, 1.5.2017

 

Klimagerechtigkeit

Am 12. Dezember 2016 hatten wir Studierenden in der Fachakademie für Sozialpädagogik im Kurs 2A einen Workshop über Klimawandel und Klimagerechtigkeit durch die Werkstatt Solidarische Welt WSW.
Klimagerechtigkeit

Sehr anschaulich und praktisch hat uns die Referentin Angelika Blon von der WSW in dieses Thema eingeführt und uns darauf aufmerksam gemacht und verdeutlicht, was passieren wird, wenn sich nichts am Denken und Handeln der Menschen in Bezug auf den Klimaschutz ändert. 

Frau Blon hat die Studierenden sehr viel mit einbezogen, um Diskussionen gebeten, Spiele zum Thema Klimawandel gespielt. Das eigene klimaverantwortliche Handeln stand im Vordergrund des Vortrages und der Workshops.
Was bedeutet nun Gerechtigkeit im Bezug auf das Klima? Das war die tragende Frage dieses Workshops. 

Durch das „Weltspiel“ hat Frau Blon es geschafft, schwierige Fakten -verständlich- mit Hilfe des Kurses darzustellen.
Hierbei ging es darum, verschiedene Themen wie den CO2- Ausstoß eines Landes, das Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt oder auch die Relation zur Weltbevölkerung pro Person, aufgeteilt auf die Kontinente, richtig zu kalkulieren – als Beispiel diente der gesamte Kurs (18 Personen) als Weltbevölkerung. 

Die Ergebnisse dabei waren beispielsweise, dass von 18 Personen - verteilt auf alle Kontinente - 10 davon in Asien leben!
Die Ergebnisse wurden von den Studierenden als erschreckend, erstaunlich und ungerecht wahrgenommen. Dieses Spiel hat es ein wenig spürbar gemacht, dass Klimagerechtigkeit auf der Welt sehr unterschiedlich von Kontinent zu Kontinent ist. 

Ein weiterer Punkt war die Erderwärmung: Diese findet statt, doch was für Folgen kann das für mich persönlich haben? Wenn die Gletscher weiterhin schmelzen, wird der Meeresspiegel um ca. 7 m ansteigen, einige Länder wie Holland würden dann komplett im Meer versinken. Auf der Klimakonferenz mit 195 beteiligten Staaten wurde festgelegt, dass die Erderwärmung unter 2 Grad bleiben muss und die einzelnen Länder dafür arbeiten müssen. Wenn wir nichts dagegen unternehmen, könnte sich die Erde sich um einige Grad Celsius erwärmen. Die Folgen sind erschreckend: Trockenzeiten, Ernteausfälle, Überschwemmungen würden zunehmen, ebenso die Versalzung der Flüsse. In Europa wären die Folgen unter anderem Überschwemmungen und Hitzewellen. 

Zum Abschluss hat Frau Blon jeder Studierenden ein kleines Kärtchen mit einer konkreten Aufforderung, etwas Kleines im Alltag zu verändern ausgeteilt - für den aktiven Klimaschutz in der nächste Woche.
Es ist Zeit, jetzt etwas zu verändern. 

In kleinen Schritten, mit vielen Menschen. 

Joella Schuppener, Kurs 2A, Wolfgang Ripke-Landstorfer

Heilpädagogik: Besuch im Fritz-Felsenstein-Haus

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches "Übungen zur Heilpädagogik" besuchten Studierende mit Frau Ohlenforst das Fritz-Felsenstein-Haus in Königsbrunn
Heilpädagogik: Besuch im Fritz-Felsenstein-Haus

Am 23.November waren wir, der Kurs 2a, im Fritz-Felsenstein-Haus in Königsbrunn, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung mit dem Förderschwerpunkt körperliche Entwicklung. Frau Wilfert, Sozialpädagogin und zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, gab uns einen Überblick über die Historie und die Förderschwerpunkte des Fritz-Felsenstein-Hauses.

Im Anschluss wurde uns ein konkreter Einblick in ausgewählte Aufgabenbereiche der Einrichtung gewährt:

  • Förderstätte
    Wir wurden über die dort tätige Zielgruppe und deren Tätigkeitsschwerpunkte informiert: Schwer mehrfachbehinderte Menschen arbeiten dort halb- oder auch ganztags an verschiedenen Projekten: Text- und Bildgestaltung am Computer, kreativ-künstlerische Tätigkeiten wie z.B. Hinterglasmalereien sowie die Erstellung von diversen Holzprodukten wie z.B. Kerzenständer zum jährlichen Adventsmarkt.

  • Beratungsstellung für unterstützte Kommunikation
    Wir erhielten einen Überblick über mögliche Verfahren und technische Geräte, die sprachbehinderten bzw. stummen Menschen Möglichkeit zur aktiven Kommunikation und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen: z.B.  Big-Mac–Talker, gebärdenunterstützte Kommunikationspiktogramme, Tabletts mit speziellen Touchscreenfunktionen, augensteuerbare Computer.

  • Therapieabteilung
    Der Leiter dieser Abteilung informierte uns über die Therapiemöglicheiten: Krankengymnastik zur Anbahnung von Bewegungsabläufen, Ergotherapie zur Förderung der Grob- und Feinmotorik und Logopädie zur Behandlung von Sprach- und Stimmstörungen. Anschließend wurden wird durch verschiedene, auf die Bedürfnisse schwer mehrfachbehinderter Kinder und Jugendlicher abgestimmte Funktionsräume geführt: U.a. lernten wir eine Trainingsküche mit speziellen hauswirtschaftlichen Geräten kennen, die Rollstuhlfahrern das eigenständige Kochen ermöglicht. 

(Kurs 2A, Raphaela Ohlenforst)

„Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“

Endlich ist es geschafft!
„Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“

Nach einer langen Vorbereitungsphase ist es seit September 2016 nun endlich offiziell. Wir, „die Fachakademie für Sozialpädagogik des diako Augsburg“ darf sich nun, gemeinsam mit der Berufsfachschule für Altenpflege und der Berufsfachschule für Krankenpflege, als Schulzentrum mit dem Motto: „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ bezeichnen. 

Bereits im Schuljahr 2014/2015 wurde der Versuch gestartet, die hierfür erforderlichen Unterschriften in Höhe von mindestens 70% aller am Schulleben beteiligten Personen zu erreichen. Wir scheiterten jedoch knapp, sodass wir im vergangenen Schuljahr 2015/2016 einen erneuten Versuch wagen wollten. 

Im Rahmen unserer Bewerbung als „Schule ohne Rassismus“ fand zu Beginn des vergangenen Schuljahres eine Auftaktveranstaltung in Form eines Projekttages statt. An diesem hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich in sechzehn verschiedenen Workshops aktiv mit dem Thema Rassismus heute, aber auch früher, beispielsweise zu Zeiten des Nationalsozialismus, auseinanderzusetzen.

Ebenfalls an diesem Tag begann dann die Unterschriftensammlung unter der Leitung der SMV (=Schülermitverwaltung) der Fachakademie für Sozialpädagogik. Glücklicherweise gelang es bereits am Projekttag selbst, viele der Studierende für das Projekt zu begeistern. Desweiteren gingen wir im Anschluss an den Projekttag noch einmal in die Klassen, um dort erneut auf die Wichtigkeit des Projekts zu appellieren. Durch die Unterstützung aller Lehrkräfte, Mitarbeiter und Schüler gelang es uns dann, die benötigte Unterschriftenzahl von mindestens 70% zu erreichen, sodass wir uns nun „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ nennen dürfen.

Für die Zukunft ist nun die Suche eines „Projektpaten“ sowie die Gestaltung von jährliche Aktionen und Projekttage in der Zusammenarbeit von Schulleitungen und SMV geplant.

Mein Dank gilt an dieser Stelle im Besonderen noch einmal allen Schulleitern und Lehrkräften, dem Team der SMV und vor allem allen Studierenden des Schulzentrums, die uns durch ihre Unterschrift unterstützt haben.

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Tamara Hihler (ehem. SMV)

Zauberwald

Ein Projekt aus der Medienpädagogik wurde ausgezeichnet.
Zauberwald

Der Zauberwald – Ein Hörspiel das uns stärkte und weiter brachte

 

Im zweiten Kursjahr der Erzieherausbildung 2015/ 16 nahmen alle Studierenden am Wahlfach Medienpädagogik teil. Im Rahmen dessen entstanden eigene Projekte, bei denen verschiedene Medien genutzt werden. Wir hatten die Möglichkeit uns mit ihnen genau auseinanderzusetzen und ein tolles Werk entstehen zu lassen. 

Wir nutzen diese Chance und wählten als unser Medium das Hörspiel. Zu Beginn schrieben wir eine eigene Geschichte. Wichtig war uns hier, dass sie den Zuhörern – egal ob groß oder klein – vermittelt, dass jeder Mensch Stärken hat und man in einer Gruppe immer stärker ist als allein. Dies merkten wir auch selbst während des gesamten Projektes, denn jeder hatte seine Stärken eingebracht und wir konnten so durch gegenseitiges Ergänzen ein sehr tolles Hörspiel erstellen.

Als die Geschichte fertig war, teilten wir die Charaktere unter uns auf und konnten einige Mitschüler sowie auch Lehrer engagieren, die freiwillig mit großer Freude und Elan die Stimmen der Figuren vertonten.  Da ein Hörspiel nicht nur aus „vorlesenden“ Stimmen besteht, denn sonst wäre es ein Hörbuch, nahmen wir noch einige Geräusche auf wie Wasserfälle, Windrauschen oder Ästeknacken. 

Die Geräusche waren nun nach einigen Anläufen – ja wir hatten uns auch öfter versprochen und hatten sehr viel Spaß dabei – im Kasten und wir standen nun vor der Aufgabe sie zu einem Ganzen zusammenzufügen. Soweit, so gut. Wir recherchierten im Internet und fanden das Programm „audacity“, mit dem man kostenlos und relativ leicht Audiodateien zuschneiden und zusammensetzen kann. 

Gesagt, getan, das Hörspiel war fertig und wir brannten es auf CD.
Für die optische Gestaltung des CD-Covers konnten wir eine Mitschülerin motivieren. Und wieder sahen wir: Jeder kann sich mit seiner Stärke in die Gemeinschaft einbringen und das Ergebnis wird noch besser.

Nachdem unser Hörspiel bei allen Teilnehmern, Mitschülern und unserer Lehrerin sehr gut ankam, motivierte uns Frau Scheller am „Crossmedia Wettbewerb“ teilzunehmen. Dieser Wettbewerb ist für alle Schulen, die ein Medienprojekt durchführen und ein besonderes Werk erstellen. 

Unser Hörspiel bekam durchweg positives Feedback und wir konnten mit Erfolg am „Crossmedia Wettbewerb“ teilnehmen. Wir alle erhielten eine Urkunde für „besondere Anerkennung“, da unser Werk eine sehr positive Botschaft vermittelt und die Umsetzung sehr gut ist.
Die Freude darüber war sehr groß und wir haben nun alle für unseren weiteren beruflichen Weg ein Hörspiel, welches wir mit Kindern ab 4 Jahren anhören und ihnen zeigen können – JEDER hat Stärken und JEDER bringt die Gemeinschaft mit seiner besonderen Fähigkeit nach vorne.

Annette Puhla, Lena Baur, Karin Maier und Marina Schmidbaur

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